Vize-Visionen als „Diskussionsanstoß“. Vizebürgermeister Alois Mondschein will mit seinen Vorschlägen zu anstehenden Projekten Diskussionsprozess starten.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 14. Februar 2018 (05:25)
BVZ

Rund 90 Personen waren am Donnerstag der Vorwoche ins Kulturzentrum gekommen, um der Präsentation von Vizebürgermeister Alois Mondschein (ÖVP) zu lauschen.

Und sie wurden nicht enttäuscht – Mondschein präsentierte Alternativvorschläge zur Zukunft der Volksschule, regte einen Umzug des Rathauses ins aktuelle Postgebäude inklusive Errichtung eines Parkhauses an und schlug außerdem die Umwandlung der Festwiese in einen Stadtpark vor – inklusive fixer Tribüne für das Festivalgelände.

„Will mit Visionen eine Diskussion starten“

Mondschein betonte gleich zu Beginn, dass es ihm nicht darum gehe, die aktuellen Pläne der regierenden SPÖ schlechtzureden, sondern um den Start eines Diskussionsprozesses. „Nach 100 Tagen als Vizebürgermeister habe ich das Gefühl, dass wir uns im absoluten Stillstand befinden. Nur über die Vergangenheit zu reden und alles auf die Amtszeit von Bürgermeister Peter Vadasz zu schieben, bringt uns nicht weiter“, sagt der Vizebürgermeister. „Dabei handelt es sich keinesfalls um ausgereifte Projekte, sondern nur um den Start eines Diskussionsprozesses“.

In der Präsentation ließ er erkennen, dass ihm der Erhalt des Volksschulgebäudes ein großes Anliegen ist, Thema war auch die mögliche Integration der Volksschule in die NMS. Derzeit arbeitet die Stadt ja an den Planungen für einen Neubau der Schule zwischen NMS und Gymnasium.

Stadtchef Vinzenz Knor (SPÖ) wollte sich auf Anfrage der BVZ zu den Vorschlägen nicht äußern: „Ich war ja nicht dabei.“