Brotprämierung: Dunst räumte ab

Friedrich Dunst und Doris Huber-Szendy holten bei der größten österreichischen Brotprämierung mehrere Auszeichnungen.

Erstellt am 22. August 2020 | 05:54
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„Die Brotprämierung leistet einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung der Brotvielfalt und zur Steigerung der Brotqualität“, davon ist Brotexpertin Eva Lipp überzeugt.

Insgesamt 200 Brote wurden von 70 Brotbäuerinnen und –bauern aus der Steiermark, Niederösterreich und dem Burgenland bei der diesjährigen Steirischen Brotprämierung eingereicht. Die Kreationen wurden von einer 24-köpfigen Fachjury nach 80 Kriterien beurteilt, wobei das Burgenland sehr erfolgreich abgeschnitten hat. 16 Auszeichnungen, davon elfmal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze gingen an burgenländische Betriebe und Privatpersonen.

Brotbacken mit Leib und Seele seit Jahrzehnten

Der Hobbybäcker Friedrich Dunst aus Neustift konnte die Jury für sich begeistern und sicherte sich insgesamt sieben Medaillen, unter anderem für sein Aronia- und sein Kurkumabrot. Die Backlaufbahn des früheren Bauern begann bereits 1980 und im vergangenen Jahr ist er mit seinen verschiedenen Brotkreationen voll durchgestartet. „Ich denke, die Auszeichnungen sind der Lohn für viel investierte Zeit und konsequente Arbeit“, sagt Dunst über seinen Erfolg. . Ihm ist besonders wichtig, dass seine Brote sicher gelingen sowie gesund sind und gut aussehen. Ab Ende September plant der Hobbybäcker, seine Brote einem exklusiven Kundenkreis zu verkaufen.

Auch das Party-Brot von Doris Huber-Szendy aus Tschantschendorf war eine Goldmedaille wert. „Auszeichnungen sind für mich immer eine Bestätigung, dass mein Brot gut ankommt. Darüber freue ich mich natürlich“, sagt Huber-Szendy, welche seit 2005 bei der Steirischen Prämierung mit dabei ist. Dass die BVZ sie im Zuge eines Interviews beim Brotbacken überrascht hat, bestätigt ihre Leidenschaft.

„Brotbacken ist gelebte Regionalität unserer Bäuerinnen und Bauern. Für ihre Leistungen gebührt ihnen höchste Anerkennung und Respekt“, würdigt LK-Präsident Nikolaus Berlakovich die Leistungen der burgenländischen Brotbäcker.