Burg startet durch, „AktivPark“ wartet. Anfragen für Feste auf der Burg laufen an, im „AktivPark“ muss man abwarten.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 21. Mai 2020 (04:47)
Trotz Sicherheitsabstände ein gemütliches Beisammensein im Rosengarten auf Burg Güssing. Christian Poandl, Alois Frühmann, Edith Unger und Susanne Unger mit Burgchef Gilbert Lang und Burgwirt Harald Schmirl.
BVZ

Wie viele andere Betriebe in Österreich und der Region Güssing hat auch Burgwirt Harald Schmirl am vergangenen Wochenende nach der coronabedingten Schließung sein Lokal wieder aufgesperrt. So konnten von den Burgverantwortlichen unter den ersten Ausflüglern Gäste aus Neudau aus Jennersdorf, aus Schladming und aus noch weiteren Regionen begrüßt werden.

„Das Jahr 2020 wird sicherlich sehr schwierig, aber die ersten Anfragen für Festivitäten, Empfänge, Seminare und Ritteressen werden bereits beantwortet, Sicherheitsauflagen inklusive“, erklärt Stiftungsadministrator Gilbert Lang. „Nunmehr prüfen wir noch die aktuellen Verordnungen und die genauen Richtlinien bezüglich Öffnungen von Burgmuseen und die Inbetriebnahme von Seilbahnen beziehungsweise des Schrägaufzuges, und dann kann auch zeitnah zu gewissen Tagen auch das Burgmuseum wieder besucht werden.“

Noch nicht in Betrieb ist das Restaurant im „AktivPark“. Da das Hotel erst Ende Mai öffnen dürfte, rechnet sich auch der Restaurantbetrieb nicht. „Der Umsatz hier hängt in den Sommermonaten zum Großteil von den Hotelgästen ab“, erklärt Aktivparkleiter Herbert Peischl. Somit sind die Fixkosten zu hoch, um effizient arbeiten zu können. Im Laufe der nächsten Woche wird sich entscheiden, wann Restaurant und Hotel wieder geöffnet werden. Aufgrund der Verordnung, die die Indoor-Trainingseinheiten weiterhin untersagt, haben alle Vereine, die ihre Trainingslager in Güssing abhalten wollten, ihre Buchungen storniert.

Große Events fallen jetzt ins Wasser

Dabei wäre es in diesem Sommer sportlich besonders interessant in der Burgstadt geworden: „Wir hätten in diesem Jahr zwei schöne Highlights präsentieren können, bei denen unser Haus voll ausgebucht gewesen wäre. Die Fallschirm-Weltmeisterschaft im Juni und die Damen- U18-Europameisterschaft im Basketball im Juli“, bedauert Peischl die Absagen.