Forschungsinstitut GET angelt sich Millionen-Deal

Das südburgenländische Forschungsinstitut GET kehrte mit einem beachtlichen und hoch dotierten Abkommen aus China heim.

Erstellt am 29. Mai 2019 | 04:10
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Klaus Jörg (GET) mit Wang Yueping (stellvertretender Geschäftsführer Xiong’an Investition Co., Ltd) bei der Unterzeichnung.
Foto: advantageaustria 2019

Ein Millionendeal gelang dem Forschungsinstitut GET (Güssing Energy Technologies) in China.

Bei der Wirtschaftsmission des Bundeskanzlers konnte die südburgenländische Firma mit drei unterzeichneten Verträgen mit der CCCC-Holding, die das viertgrößte Unternehmen Chinas und der weltweit größte Hafenbauer sind, einen großen Meilenstein legen. Die Gesamtsumme der Projekte liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Großer Meilenstein für Firmengeschichte

Bei den Aufgaben der GET handelt es sich dabei um einen Lizenztransfer für H2-Produktionstechnologie, die Errichtung eines gemeinsamen Forschungszentrums in Österreich und eine Machbarkeitsstudie.

Geschäftsführer Richard Zweiler sieht den Erfolg unter anderem in der langjährigen diplomatischen Verbindung zwischen der Stadtgemeinde Güssing und China begründet: „Wir haben in China mittlerweile das Level erreicht, welches dort gebraucht wird, um Projekte tatsächlich zu realisieren. Hätte unsere Stadtgemeinde in den letzten 10 Jahren nicht ständig zahlreiche Delegationen empfangen und diplomatische Beziehungen aufgebaut, wäre es nicht gegangen.“

Zwischen Güssing und Whan Zhou gibt es seit vielen Jahren eine Städtepartnerschaft, bei der regelmäßig Delegationen gesandt werden. „Für uns als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung sind die Einnahmen aus Lizenzverkäufen lebensnotwendig. Wir bekommen keinen Cent Basisfinanzierung, wie es bei jeder anderen, staatlichen Forschungsinstitution der Fall ist. Damit können wir unsere Forschungsprojekte ausfinanzieren und weiterhin international Schritt halten“, erklärt Zweiler.