GET startete neues Forschungsprojekt

Ein neues Forschungsprojekt von Güssing Energy Technologies soll die Überhitzung in Räumen umweltfreundlich reduzieren.

Erstellt am 09. Oktober 2020 | 05:20
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Christian Doczekal, Johann Kern, Klaus Paar, Julia Stöller, Peter Kerschenbauer, Robert Antoni und Robert Pratter bei den ersten Messungen im Bundesschulzentrum.
Foto: BVZ

Die Temperaturen steigen stetig an, die Sommermonate in Büros oder Klassenräumen scheinen ohne Klimaanlage fast nicht mehr (er-)tragbar zu sein. Das Problem hat GET (Güssing Energy Technologies) erkannt und in Kooperation mit der Gemeinde ein sehr interessantes Forschungsprojekt gestartet, das schon bald nachhaltig Abhilfe schaffen soll.

„Cool down-Güssing“ mit vielen Partnern

„Wir haben bereits mit Messungen und Fragebögen begonnen, sowie innovative Technologien analysiert mit denen wir das Ziel erreichen wollen. Erste Ergebnisse der Analyse liegen schon vor. Teilweise sind die Temperaturen sehr hoch und weit weg von einem behaglichen Empfinden“, erklärt Forschungsleiter Christian Doczekal. In das Forschungsprojekt „Cool-down Güssing“ sind bereits neun Gebäude integriert (Vulcolor Naturfarben GmbH, Guttomat Sektionaltore GmbH, Auto Doczekal GmbH, Wohnhausanlage Krottendorf, Einfamilienwohnhaus Scher-Deutsch, Einfamilienwohnhaus Doczekal, Kindergarten, Bundesschulzentrum, Feuerwehrhaus).

„Die Stadtgemeinde Güssing ist stark von sommerlicher Überhitzung betroffen. Im Gebäudebestand sind nachträgliche Kühl-Maßnahmen, welche nicht auf Basis herkömmlicher Retrofit-Klimageräte beruhen, schwierig zu realisieren. Im Projekt sollen energieeffiziente, als auch innovative Kühlsysteme, sowohl für Gewerbebetriebe, Wohnanlagen und Gebäude im öffentlichen Bereich umgesetzt, sowie entsprechenden Geschäfts- und Betriebsmodelle entwickelt werden“, führt Christian Doczekal weiter aus. „Es kühlt beispielsweise auch in der Nacht in den Klassenräumen nicht ab, deshalb wollen wir die Temperatur reduzieren, damit sich die Schüler wieder besser konzentrieren können.“

BORG-Direktor Robert Antoni ist froh, in dieses Projekt integriert zu sein: „Das Bundesschulzentrum mit BORG und ECOLE soll ein besseres Raumklima bekommen, das ist uns besonders wichtig.“