Gewerbegymnasium genießt Ansehen in der Region. Ab dem nächsten Schuljahr ist der Lehrabschlüsse in „Mediendesign“ möglich. Arbeitgeber aus der Region schätzen Schulabgänger dank des hohen Praxisbezugs.

Von Carina Fenz. Erstellt am 01. Februar 2018 (05:18)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Viele Arbeitgeber schätzen die Schulabgänger des Gewerbegymnasiums.
BVZ

Schüler des Gewerbegymnasiums haben ab dem Schuljahr 2018/19 die Möglichkeit, neben der Matura in vier Jahren auch den Lehrberuf „Medienfachfrau/mann“ zu erlernen. „Es geht hier um Grafik, Fotografie, Webdesign, Werbefolder-, Video- und Plakatgestaltung“, erklärt Schuldirektor Robert Antoni.

Mit der Kombination von Matura und Lehrausbildung steht das BORG österreichweit gut da. Schon länger im Angebot sind die Ausbildungen Tischler/Innenausstatter, Informationstechnologie, Medientechnik sowie Elektro- und Gebäudetechnik. Die Ausbildung dauert vier Jahre, bei Tischlern und Elektrotechnikern schließt ein fünftes Praxisjahr an.

„Wir haben schon acht Absolventen aus Güssing angestellt. Es ist vor allem die Praxis, die den Absolventen einen Vorsprung im Berufsleben einbringt“

Derzeit besuchen 42 Jugendliche das Gewerbegymnasium. Seit der Gründung in den 90ern gab es rund 190 Absolventen. Einer davon ist Simon Bair, der die Zweigstelle des Möbel-Großherstellers ADA in Körmend (Ungarn) leitet. „Wir haben schon acht Absolventen aus Güssing angestellt. Es ist vor allem die Praxis, die den Absolventen einen Vorsprung im Berufsleben einbringt“, sagt Bair.

Absolventen wie Felix Marosits, Simon Bair und Balint Kosa haben Jobs in der Region gefunden, was Ausbildner Erwin Dujmovits sehr freut (l.). Viele Arbeitgeber schätzen die Schulabgänger des Gewerbegymnasiums.
BVZ

Geschätzt werden die BORG-Absolventen auch von Martin Zloklikovits von „Haustechnik Güssing“: „Sie sind geerdet, mit der Region verbunden und durch ihre Ausbildung nicht zu theorielastig.“ Am BORG hat man auch die Möglichkeit, neben der Matura eine Doppel-Lehrausbildung zu machen. „Wir bieten Ausbildungen, die auf den Bedarf im Südburgenland abgestimmt sind. Das ermöglicht den Schülern eine Berufslaufbahn in der Heimat“, betont Direktor Antoni.