Hohe Beteiligung: Jeder Achte nutzte zweiten Wahltag. Im Bezirk Güssing nutzten 13,97 Prozent die vorzeitige Stimmabgabe, im Bezirk Jennersdorf nur 10,11 Prozent.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. September 2017 (02:03)
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Die Gemeinderatswahl 2017 hat begonnen. Am vorgezogenen Zweiten Wahltag gaben knapp 12 Prozent der Burgenländer ihre Stimme ab.
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Die ersten Wähler schritten bereits um 17 Uhr an die Urne, um 20 Uhr war der vorgezogene sogenannte „Zweite Wahltag“ am Freitag der Vorwoche auch schon wieder vorbei.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Burgenlandweit gaben 11,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete der Bezirk Oberpullendorf mit 14,4 Prozent, gefolgt von Bezirk Güssing mit rund 14 Prozent und der Bezirk Oberwart mit rund 13 Prozent. Dahinter folgen Eisenstadt-Umgebung (12,2 Prozent), Mattersburg (11,3 Prozent), Neusiedl am See (10,2 Prozent), Jennersdorf (10,1 Prozent), das Magistrat Rust (10 Prozent) und das Magistrat Eisenstadt (4,9 Prozent).

Eisenkopf: „Erwartungen wurden übertroffen“

Die zuständige Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) freute sich über einen Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zur Landtagswahl (8,9 Prozent): „Dieses Ergebnis übertrifft alle Erwartungen und bestätigt, wie wichtig dieses Zusatzangebot für die Wähler ist“, sagt die Landesrätin. Die Bandbreite der Stimmung in den Gemeinden war groß – von „brauchen wir nicht“ über „ist mir sowieso egal“ bis hin zu „eine gute Sache, damit mehr Menschen wählen gehen“ war jede Meinung vertreten, die Gemeindevertreter äußerten sich aber überwiegend positiv: „Das ist ein Service am Bürger und deshalb sinnvoll.“

Ausgezählt werden die Stimmen übrigens erst am Sonntag, dem 1. Oktober.