Regionale Versorgung: Streuobst selbst pflücken. Der Verein „Wieseninitiative“ setzt neue Akzente und will alte Streuobstwiesen für Kunden, die selbst Obst pflücken möchten, öffnen. Der Start ist positiv verlaufen.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 08. August 2018 (04:00)
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Schätze der Natur. Auf Streuobstwiesen wachsen oft alte Obstsorten, die man in keinem Supermarkt kaufen kann – im Bild unten Kriecherln.

80 Cent für ein Kilo Obst – selbst gesammelt, versteht sich. So lässt sich das neue Projekt des Vereins „Wieseninitiative“ für den Endkonsumenten zusammenfassen. Ähnlich wie in den bekannten „Erdbeerländern“ geht es darum, dass an Streuobst interessierte Menschen ihr Obst selbst pflücken können.

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„Immer mehr Menschen haben Interesse an Streuobst, nur gibt es leider nur wenige Betriebe, die selbst Streuobst pflücken und verkaufen. Also haben wir uns gedacht, wir machen uns auf die Suche nach Betrieben, die die Möglichkeit anbieten, dass Menschen selbst kommen und ernten können“, sagt Obfrau Brigitte Gerger.

Ausverkauft! Aktuelle Infos auf Facebook

Mittlerweile sind einige Betriebe schon ausverkauft. Wo es aktuell frisches Streuobst zum selbst pflücken gibt, wird in regelmäßigen Abständen auf der Facebook-Seite der Wieseninitiative veröffentlicht. „Diese Beiträge werden so oft geteilt, das Echo ist riesig“, freut sich Gerger über den gelungenen Start und ist weiter dabei, Betriebe anzurufen und nach frischem Streuobst zu fragen: „Auch jeder Private, der Interesse daran hat, dass sein Obst nicht auf der Wiese verfault, kann sich melden.“ Neu auf der Liste ist die Familie Bauer aus Kemeten, auch bei der Familie Thomas aus Königsdorf-Bergen gibt es Streuobst. Ebenso bei Gerald Sagmeister in Litzelsdorf und im Obstparadies Südburgenland in Neuhaus am Klausenbach.