Konzept für neues Kulturzentrum ist fertig

Erstellt am 12. Mai 2022 | 05:13
Lesezeit: 2 Min
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Das KUZ feiert heuer sein 45-jähriges Bestehen und stammt aus der architektonischen Zeit des Brutalismus. Eröffnet wurde es im Sommer 1977, 2021 unter Denkmalschutz gestellt. Den Start für die Generalsanierung legt man auf 2023 fest.
Foto: BVZ
Noch im Juni soll der weitere Zeit- und Umsetzungsplan für den Umbau des Kulturzentrums Güssing präsentiert werden. Fest steht, dass alle bisherigen Player mit an Board sind.
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Im Juni des Vorjahres hat sich die Bevölkerung des Bezirks bei einer Volksbefragung mit einer Mehrheit von knapp 59 Prozent der Stimmen für die Modernisierung des Kulturzentrums Güssing ausgesprochen. Nur zwei Tage nach besagter Befragung wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.

Ein Detail, welches auch in die in Auftrag gegebene Projektstudie eingearbeitet werden musste. Mittlerweile ist die Nutzungsstudie abgeschlossen, heißt es auf Nachfrage der BVZ, aus dem Büro des Landeshauptmannes. Alle Mieter werden auch nach dem Umbau des Gebäudes bleiben.

Derzeit werde die Projektstudie finalisiert. Sie wird die Basis für den angekündigten Planerwettbewerb bilden. Auch ein kulturelles Nutzungs- und Bespielungskonzept werde vorbereitet. Noch im Juni soll der weitere Zeit- und Umsetzungsplan für den Umbau des Kulturzentrums, das heuer übrigens sein 45-jähriges Bestehen feiert, der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Projektleiter ist die Landesimmobilien Burgenland, die auch den europaweiten Planerwettbewerb aufsetzen wird. Eine Expertenjury soll den Sieger küren. Der Baustart ist für 2023 geplant, 2025 will man das modernisierte KUZ eröffnen.

Geplant sind eine Generalsanierung, ein Veranstaltungssaal mit 500 Sitzplätzen, eine Überdachung des Innenhofs, eine Sanierung des Restaurants sowie eine Restaurant-Terrasse.

Außerdem wird laut Doskozil eine nach innen und außen flexibel nutzbare Bühne geprüft, die sowohl Indoor-Aufführungen als auch Open-Air-Veranstaltungen ermöglichen soll. Damit würde, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, das neue KUZ noch variantenreicher und vielfältiger bespielbar werden.

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