Mondschein ruft wegen PV-Anlage Höchstgericht an

Erstellt am 24. November 2022 | 05:55
Lesezeit: 2 Min
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Vizebürgermeister Alois Mondschein.
Foto: zVg
Güssings Vizebürgermeister Alois Mondschein lässt weiter nicht locker und möchte weiter eine Volksbefragung gegen die geplante Photovoltaikanlage durchsetzen.
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Das Landesverwaltungsgericht Burgenland entschied, dass in Güssing keine Volksbefragung gegen die geplante Photovoltaik-Anlage stattfindet.

ÖVP-Vizebürgermeister Alois Mondschein kündigte weitere Schritte an und reichte nun Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein. Konkret geht es um eine PV-Anlage auf 118 Hektar.

Bürgermeister sieht das Projekt fixiert

„Die Umwidmung der Fläche ist abgeschlossen, die entsprechenden Bescheide rechtsgültig. Die Betreiber dürfen bauen, daran ändern auch eine Volksbefragung oder eine Rückwidmung nichts“, sagte Bürgermeister Vinzenz Knor.

Davon will Mondschein weiter nichts wissen: „Die Anlage passt nicht ins Landschaftsbild, zerstört landwirtschaftliche Flächen und wäre auch aus touristischer Sicht ein Katastrophe“, sagt Mondschein.

„Wir glauben nach wie vor, dass die rechtliche Begründung der Ablehnung nicht in Ordnung ist und deshalb auch die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof. Ich glaube nicht, dass der Betreiber baut, wenn die Güssinger dagegen sind“, so Mondschein.

„Ich weiß nicht wie das jetzt ausgeht, aber für mich ist das Urteil des Landesverwaltungsgerichts Fakt. Ich sehe dem gelassen entgegen“, sagt Bürgermeister Vinzenz Knor. „Für mich sind das Strohhalme, an denen sich Mondschein hochzuziehen versucht. Der Großteil der geplanten Anlage wäre ja überhaupt nicht einsehbar. Wir müssen das Energieproblem in den Griff bekommen“, so Knor.

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