ökoEnergieland: Modellregion auf Kurs. Die Klima- und Energiemodellregion „ökoEnergieland“ wurde in einem Audit der Forschung Burgenland überprüft und lieferte fantastische Ergebnisse.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 18. Oktober 2018 (05:08)
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Gemeindevertreter und Modellregionsmanagerin beim KEM Audit, die Ergebnisse wurden vergangene Woche präsentiert.

Als nationaler und internationaler Vorreiter zeigte sich das „ökoEnergieland“ mit der ersten Klima- und Energiemodellregion im Burgenland. Angefangen von der Energiegewinnung aus forstlicher und landwirtschaftlicher Biomasse, über den Ausbau der Photovoltaikanlagen im öffentlichen und privaten Bereich bis hin zu den neuen Stromspeicher-Projekten, um Erzeugung, Bedarf und Verteilung in der Region optimal ausgleichen zu können. Unterstützung dafür kam vom Klima- und Energiefond.

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Die Photovoltaik-Anlage am Pflegekompetenzzentrum in Strem – Die Anlage ist ein Vorzeigeprojekt in der Region ÖkoEnergieland.

Diese Maßnahmen werden von einem externen Qualitätsmanagement begleitet und überprüft. In diesem Fall ist das die Forschung Burgenland, die im Rahmen eines externen Audits überprüft hat, ob die Klima- und Energiemodellregion „ökoEnergieland“ in der Vergangenheit ihre Maßnahmen effizient umgesetzt und die gesetzten Ziele erreicht hat und wie sich die gesamte Region auf Basis der Aktivitäten der Modellregionsmanagerin entwickelt hat. Die Ergebnisse stellen der Modellregion ein sehr gutes Zeugnis aus:

Das „ökoEnergieland“ wurde mit „3e“ bewertet, das wäre bei einer derartigen Gemeindewertung mit dem „European Energy Award“ in Silber vergleichbar. „Ich bin sehr stolz auf dieses positive Ergebnis und freue mich sehr, dass wir durch unsere Aktivitäten schon so viel erreichen konnten. Der wichtigste Erfolgsfaktor hierfür ist eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Mein nächstes Ziel ist klarerweise `Gold´ für die Region zu holen und es zu schaffen, mit „5e“ ausgezeichnet zu werden“, freut sich Modellregion-Managerin Andrea Moser.