ÖVP beklagt Stillstand bei Burg und KUZ

Erstellt am 24. Juni 2022 | 04:29
Lesezeit: 2 Min
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Vizebürgermeister Alois Mondschein.
Foto: zVg
ÖVP-Vize Alois Mondschein macht auf den seit einem Jahr herrschenden Stillstand bei Burg und KUZ in Güssing aufmerksam.
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„Im Juni 2021 wurden die Bürger befragt, ob die Burg oder das KUZ saniert und ausgebaut werden soll. Landeshauptmann Doskozil hat für einen Ausbau 50 Millionen Euro in Aussicht gestellt – leider leere Versprechungen“, meint Mondschein und ergänzt: „Die Volksbefragung fiel zugunsten des Kulturzentrums aus, es wurden aber immer wieder Versprechungen gemacht, auch in die Burg zu investieren. Groß wurde die Volksbefragung von der SPÖ zelebriert. Ein Jahr später stehen wir noch immer vor dem alten Kulturzentrum und einer Burg, die dem Verfall preisgegeben wird. Seit einem Jahr herrscht auch hier Stillstand.“

SPÖ-Bürgermeister Vinzenz Knor kontert, dass das KUZ unter Denkmalschutz steht. „Bei der Volksbefragung ist herausgekommen, dass das KUZ umgebaut werden soll, aber die Aufsichtsbehörden vom Denkmalschutzamt reden natürlich auch mit. Das geht eben nicht von heute auf morgen“, beschwichtigt Knor.

Aus dem Büro des Landeshauptmanns lässt man gegenüber der BVZ ausrichten, dass ein Jahr intensiv an den Plänen gearbeitet wurde und kommenden Montag die weitere Vorgehensweise in Güssing präsentiert werde.

Man nehme das demokratische Ergebnis der Volksbefragung ernst und halten alles ein, was versprochen wurde. Das seien einfach die üblichen Zurufe der ÖVP.

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