Quo vadis, Kultursommer?

Erstellt am 11. August 2022 | 04:08
Lesezeit: 2 Min
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Die Bühne des Güssinger Kultursommers auf der Burg Güssing ist in den letzten Jahren dem Verfall preisgegeben. Seit Beginn der Pandemie hat man nicht mehr gespielt. Wie es nach dem Tod von Frank Hoffmann weitergeht, ist ungewiss.
Foto: BVZ
Im Herbst wollen die Kultur-Betriebe Burgenland (KBB) entscheiden, wie es mit dem Kultursommer Güssing weitergeht.
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Am 27. August spielen „Die Strottern plus Blech“ im Freilichtmuseum Gerersdorf auf und am 3. September geigen „Allegra Tinnefeld und Band“ auf. Dann ist der heurige Güssinger Kultursommer, der erste ohne Frank Hoffmann als Intendant, wieder vorbei.

Am 4. Juni ist der langjährige Intendant und Gründer des Festivals im 84. Lebensjahr verstorben. Knapp zwei Monate nach seinem Tod, herrscht nach wie vor Bestürzung in der Region. „Was er geschafft hat, fand Beachtung in ganz Österreich. Er war Botschafter Güssings und der Region über alle Grenzen hinweg“, ist Stadtchef Vinzenz Knor überzeugt.

Sein Vermächtnis, die Menschen in der Region fürs Theaterspielen zu begeistern, wünscht sich Knor, soll auch weiterhin bestehen bleiben. Wie es allerdings mit dem Güssinger Kultursommer weitergeht, ist derzeit alles andere als klar. Bereits im Jahr 2019 hat Hoffmann die organisatorischen Angelegenheiten an die Kultur-Betriebe Burgenland (KBB) abgegeben.

Er wollte sich ausschließlich auf seine Arbeit als Intendant konzentrieren. Bei den Kultur-Betrieben Burgenland will man die nächsten Veranstaltungen gut über die Bühne bringen und dann nach Möglichkeiten für den Kultursommer suchen, heißt es von Thomas Mersich, der die Leitung innehat. Ob künftig wieder Theater auf der Burg gespielt wird, wollte man nicht beantworten. Eine Entscheidung soll im Herbst fallen.

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