Stadtchef Knor: „Haben viel erreicht“

Stadtchef Vinzenz Knor fordert die VP zum Hinschauen und mehr Zusammenarbeit auf. Parteipolitik und alles schlecht zu reden, bringen so Knor, die Stadt Güssing nicht weiter.

Erstellt am 27. Februar 2021 | 05:56
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Fordern die VP zum Miteinander auf. Die Güssinger SPÖ mit Christine Hager, Alfred Brenner, Stadtchef Vinzenz Knor und Christian Garger.
Foto: Fenz

Die von der VP urgierte Gemeinderatssitzung, die am Mittwoch (nach Redaktionsschluss) stattfand, sorgte im Vorfeld bei der Bürgermeister-Partei SPÖ für viel Unmut. Seitens der VP beantragte man die Sondersitzung, weil man „grobe Versäumnisse der Stadtführung“ im Bereich Corona-Teststraße, Krankenhaus, Investitionen in Kulturzentrum und Burg und bei der Sanierung der Mittelschule, sehe (die BVZ berichtete).

Für Stadtchef Vinzenz Knor und sein Team der richtige Zeitpunkt, um dem politischen Mitbewerber die „konsequente Umsetzung von Projekten für die Stadt“ aufzuzeigen. Knor verwies dabei auf Projekte, wie die Verlegung der Strafabteilung der BH nach Güssing sowie die Eröffnung der Außenstelle der WIBUG, die Ansiedelung der neu gegründeten Verkehrsbetriebe Burgenland Gmbh im Technologiezentrum, die Eingliederung des „Güssinger Kultursommers“ in die Kulturbetriebe Burgenland oder auch den zukünftigen Hauptsitz des neuen Tourismusverbandes Südburgenland in Güssing und die abgegebene Standortgarantie für das Krankenhaus. „Die Stadt hat zusammen mit dem Land für Güssing viel erreicht und wenn man mit offenen Augen durch Güssing geht, dann sieht man, was passiert ist“, ist Knor überzeugt.

Mit dem Neubau der Volksschule, der Sonderschule und Musikschule integrieren wird sowie die Sanierung der Mittelschule, die heuer startet, haben wir die größte Bildungsoffensive in der Geschichte der Stadt gestartet.

Besonders kritisch betrachtet der Ortschef die Misstöne der VP, was den Krankenhaus-Standort angeht. „Das Krankenhaus wird aufgewertet, es gibt eine Standortgarantie. Die ÖVP macht den Menschen unnötig Angst“, so Knor, der von der Stadt-VP mehr Kooperation statt Konfrontation fordert.