Teiche für Tourismus?

Erstellt am 24. September 2015 | 05:32
Lesezeit: 2 Min
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Teich bei Güssing
Foto: NOEN, Archiv
Flächenprämien ausgelaufen, Hälfte der Produktion wird von Fischräubern gefressen – Gespräche mit Land laufen.
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Für die Güssinger Fischteiche rechnet sich die Zucht nicht mehr. Derzeit werden rund 35 Tonnen produziert, bis zu 100 wären aber möglich. „Mehr können wir nicht absetzen“, sagt Rudolf Hoffmann. Das verbessere zwar die Qualität, weshalb mehr Fische direkt vermarkt werden, sei aber auf lange Sicht nicht rentabel.

Fischräuber fressen Hälfte der Produktion

„Außerdem fressen uns Fischräuber rund die Hälfte der Produktion weg“, klagt Hoffmann. Zudem seien einige Förderungen ausgelaufen. Derzeit gibt es Gespräch mit dem Land, weil die von Reihern, Kormoranen oder Fischottern verursachten Schäden immer größer werden.

In weiterer Folge denkt Hoffmann an eine touristische Vermarktung der Fischteiche. Als Möglichkeiten für neue Einnahmequellen nennt Hoffmann das Sportfischen, er könnte sich auch einen Campingplatz mit angeschlossener Gastronomie vorstellen. „Konkrete Pläne dazu gibt es aber noch nicht, wir wollen die Gespräche mit dem Land abwarten“, sagt Hoffmann.
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