Umbau als Zankapfel: „Plan B“ für neues Rathaus. Vizebürgermeister Alois Mondschein ließ neuen Plan für Rathausumbau erstellen und fordert einen Architektenwettbewerb.

Von Carina Fenz. Erstellt am 10. Oktober 2018 (04:29)
Der Plan von Christian Pelzmann sieht im Untergeschoss einen rund 200 Quadratmeter großen Bürgerservice-Bereich vor, im Obergeschoss soll auf rund 140 Quadratmetern ein Stadtsaal entstehen, der für Empfänge, Hochzeiten und Sitzungen verwendet werden soll. Die genauen Pläne sehen Sie im Internet unter www.bvz.at.
zVg

Im Zuge der Veranstaltung Bürgermitsprache, mit der Alois Mondschein durch die Stadt tourt (nächster Stopp am 11. Oktober, 19 Uhr, Gasthaus Kedl in Urbersdorf), präsentierte der ÖVP-Vizebürgermeister „seinen“ Plan, entworfen vom Güssinger Christian Pelzmann, für das neue Rathaus.

„Es darf nicht sein, dass es keine Alternativen für den Rathausumbau gibt“

Wie die BVZ bereits berichtete, soll das Rathaus in den kommenden Jahren in mehreren Bauphasen saniert werden, der Beschluss dafür wurde im Frühjahr bereits im Gemeinderat beschlossen. Kritik kam damals schon von der ÖVP. Mondschein hatte bereits im Vorfeld mit einem Gegenbeispiel wie einer Umsiedelung des Rathauses für Aufsehen gesorgt. Jetzt präsentierte er vor rund 150 Bürgern einen Alternativplan für das Amtsgebäude.

„Es darf nicht sein, dass es keine Alternativen für den Rathausumbau gibt“, erklärt Mondschein, der in der nächsten Gemeinderatssitzung die Außerkraftsetzung des Beschlusses fordert, „damit Christian Pelzmann im Zuge eines Architektenwettbewerbs seinen Plan vorlegen kann.“

Sollte die SPÖ dem nicht zustimmen, will sich Mondschein „andere Pläne“ überlegen. Auch eine Volksbefragung käme für den Vizebürgermeister in Frage. „Davor erwarte ich mir aber, dass sich der gesamte Gemeinderat die neuen Pläne ansieht.“ Die Kosten für den Alternativplan überschreiten laut Mondschein die 2-Millionen-Euro-Marke nicht. So viel kostet auch die Umsetzung des aktuell beschlossenen Projekts.