Wechsel an Spitze des „ökoenergieland“. Walter Temmel übergab nach acht Jahren die Agenden an den neuen Obmann Bernhard Deutsch.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 19. September 2018 (04:04)
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Obmannwechsel. Alfred Brenner, Joachim Hacker, Bernhard Deutsch, Walter Temmel, Jürgen Schabhüttl, Martin Frühwirth, Daniela Hacker und Thomas Novoszel (v.l.).
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Der Verein ökoEnergieland hat einen neuen Obmann. Bernhard Deutsch, Bürgermeister von Strem, tritt die Nachfolge von Walter Temmel an. Jürgen Schabhüttl wurde in seiner Funktion als Vize-Obmann bestätigt, ebenso Kassier und Kassierstellvertreter Martin Frühwirth und Thomas Novoszel.

Temmel blickt zufrieden auf die positive Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren zurück: „Der Gedanke der erneuerbaren Energie hat sich etabliert. Die Bevölkerung ist bereits sehr gut darüber informiert, es ist auch für die Zukunft ein wichtiges und großes Thema.“ Besonders stolz ist Temmel auf die Gemeindeprojekte, bei denen zahlreiche Photovoltaikanlagen mit Bürgerbeteiligung errichtet wurden. Lobende Worte findet er auch für den neuen Obmann: „Bernhard Deutsch ist mit seiner Gemeinde ein Vorzeigebeispiel bei den Photovoltaikanlagen.“

Im Zuge der Sitzung wurde auch der Beschluss gefasst, die Aktivitäten der Klima- und Modellregion fortzuführen. „Das Wichtigste ist nun, den Förderantrag beim Klimafonds einzureichen. Dadurch haben wir Zugriff auf die Fördertöpfe und können unseren Mitgliedsgemeinden tolle Rahmenbedingungen bieten“, erklärt Deutsch. Das Umsetzungskonzept wird gerade erarbeitet. Die Projekte mit Kindergärten und Schulen sollen ebenfalls fortgeführt werden, ein verstärktes Augenmerk wird auf die Öffentlichkeitsarbeit und den Öko-Tourismus gelegt. Unter dem 2005 gegründeten Verein entstanden bisher 80 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2,5 Megawatt.