Die Burg Güssing zieht Bilanz

Trotz Pandemie wurden auf der Burg heuer nahezu 15.000 Besucher gezählt. Der Burgherr schwärmt: Eine sehr gute Bilanz!

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 05:12
Lesezeit: 2 Min
Burg Güssing
Das Güssinger Wahrzeichen verzaubert zu jeder Jahreszeit, ob blühend im Frühling oder von Schnee angezuckert im Dezember. Das Foto, das einem Gemälde gleicht, hat Martin Pfeiffer erst letzte Woche geschossen.
 
Foto: Martin Pfeiffer

Wie jedes Jahr hat das Burgmuseum auf der Hochburg Güssing mit 30. November seine Ausstellung in die Winterpause geschickt. Trotz pandemiebedingten Einschränkungen ist man mit den Besucherzahlen dennoch sehr zufrieden. Burgmanager Gilbert Lang: „Die Burgstiftung bedankt sich bei allen Besuchern des Burgmuseums und bei der Sonderausstellung ‚100 Jahre Burgenland‘, die übrigens sehr gelobt wurde.“

Reisegruppen, Schulen und vor allem Gäste aus Ungarn zählen zu den Frequenzbringern, und diese sind heuer zu 90, 95 Prozent ausgefallen. „Das ist dann schon beachtlich, trotzdem so viele Besucher zu haben.“ Wer heuer nicht bei den Ausstellungen auf der Burg war, hat auch im kommenden Jahr noch die Gelegenheit, denn die beiden Ausstellungen „Fürstliche Sammelleidenschaften“ und „100 Jahre Burgenland“ sind auch 2022 unverändert zu sehen.

„Die geplante Aufführung von ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ musste leider abgesagt werden, aber für 2022 haben wir die Spieltermine bereits in unserem Programm reserviert“, informiert Gilbert Lang. Gut angekommen sind die beiden Musicals „Flashdance“ und „Schneewittchen“, die jeweils immer fast ausverkauft waren. „Musical-Intendantin Marianne Resetarits plant für 2022 bereits ‚Sister´s Act‘ und auch ein Kindermusical fix ein“, sagt Lang.

Hochzeitstermine für 2022 schon fast alle weg

Die Burg und das Burgrestaurant wurden heuer wieder fleißig als Hochzeitslocation gebucht; für 2022 sind nur noch wenige Samstage frei. Der Burgmanager und Standesamtsleiter in Güssing über die begehrte Hochzeitskulisse: „Sollte der Wunschtermin bereits belegt sein, vermitteln wir unsere Brautpaare natürlich gerne an unsere Hochzeitspartner von ‚Heiraten im Paradies‘ weiter, denn für jeden, der im Südburgenland „Ja“ sagen will, findet sich eine Lösung.“

Der Burg-Wirt Harald Schmirl durfte zum Glück am Montag wieder aufsperren und wird auch im kommenden Jahr im Burgrestaurant Gäste begrüßen; er habe einen verlängerten Vertrag bis Oktober. Während sich 2021 langsam zu Ende neigt, ist man auf der Burg planungstechnisch schon im Jahr 2023: Schon jetzt gibt es einige Pläne; ein konkretes Konzept werde laut Gilbert Lang bereits in Zusammenarbeit mit Stiftungsadministrator Werner Unger zeitnah für die Stiftungsaufsicht ausgearbeitet.
Die Ausstellungen öffnen wieder am 15. März 2022.