Große Trauer um „Jo“ Bauer. Der 32-Jährige ist in Italien (Lombardei) in eine Zisterne zur Fermentation von Biogas gestürzt und dabei tödlich verunglückt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 31. Juli 2019 (04:02)
Joachim Bauer ist bei einem tragischen Arbeitsunfall in Italien ums Leben gekommen.
Joachim Bauer ist bei einem tragischen Arbeitsunfall in Italien ums Leben gekommen. Archiv

Der Obmann des Musikvereins Hackerberg-Neudauberg, Joachim Bauer, ist am Donnerstag in der lombardischen Ortschaft Maccastorna nahe der Stadt Lodi (Italien) in eine Zisterne zur Fermentation von Biogas gestürzt und tödlich verunglückt. Bauer war mit einem Trentiner Kollegen mit der Überdeckung der Anlage auf einem Landwirtschaftsunternehmen beschäftigt, als er in die Zisterne voller Gülle stürzte.

Die Ursachen des Unglücks sind noch unklar, berichtete die Feuerwehr der APA. Geklärt werden musste noch, warum der Verunglückte nicht angeseilt war, als er an der Überdachung der Zisterne arbeitete. Der Leichnam konnte erst einen Tag nach dem Unglück geborgen werden — die Zisterne hatte davor erst geleert werden müssen.

Musikverein trauert um seinen Obmann

Die Bestürzung über den Tod des 32-Jährigen ist groß. Familie, Freunde und der Musikverein trauern um den lebensfrohen Musiker, der viel zu früh aus dem Leben geschieden ist. Joachim Bauer war in seiner Heimatgemeinde Hackerberg, Mitglied im Musikverein und auch Obmann.