Nachfolge geklärt: Daniela Nierer neue Vizebürgermeisterin

Erstellt am 27. Januar 2022 | 08:31
Lesezeit: 2 Min
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Daniela Nierer folgte Manfred Orsolits (beide ÖVP) als Vizebürgermeisterin in Heugraben nach.
Foto: BVZ
Nach Wörterberg, Neuberg und Moschendorf bekommt jetzt auch Heugraben eine Frau als Vizebürgermeisterin.
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Mit Daniela Nierer (ÖVP) hat Heugraben seit Freitag der Vorwoche eine neue Vizebürgermeisterin. Die 42-Jährige hat das Amt von Manfred Orsolits übernommen, der mit Jahresende „aus persönlichen Gründen“ überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben hat ( die BVZ berichtete ).

Orsolits war nach der Wahlniederlage bei der Bürgermeisterwahl im September nur drei Monate im Amt. Für Nierer kam der Sprung an die Spitze der Gemeindepolitik und auch innerhalb der Fraktion „sehr überraschend.“ Viel Dank und Anerkennung kommt dafür aus der Bezirkspartei der VP.

„Es ist sehr erfreulich, eine so junge und engagierte Frau im Amt begrüßen zu können. Wir wünschen daher viel Durchsetzungsvermögen, Energie und Schaffenskraft und werden immer unterstützend mit Rat und Tat zur Seite stehen“, bedankt sich gf. Bezirksobmann Bernd Strobl (VP) bei der Neo-Vizebürgermeisterin.

Von 2002 bis 2007 bereits im Gemeinderat

Für die Mutter zweier Kinder und Projektassistentin ist der Sprung in die Politik allerdings nicht ganz neu. Bereits von 2002 bis 2007 war sie im Gemeinderat von Heugraben.

„Jetzt ist die Familienplanung abgeschlossen und ich bin wieder zurück“, schmunzelt Nierer über ihr Comeback, die sich für die Vorschusslorbeeren bei ihrem Team bedankt.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass gerade ich es bin, der so viel Vertrauen für diese verantwortungsvolle Aufgabe geschenkt wird. Wir haben in vielen Gesprächen nach den doch politisch unruhigen Zeiten in der Fraktion versucht, ein Team zu finden, dass jung und motiviert ist und sich Verantwortung zutraut“, so Nierer.

Im Gemeinderat wolle man sich erst einmal neu positionieren und auf Zusammenarbeit setzen. Bis Ostern soll auch die Entscheidung fallen, wer als SpitzenkandidatIn für die Gemeinderatswahl im Herbst ins Rennen geht. „Ich kann mir das schon vorstellen, allerdings will ich die nächsten Wochen abwarten, um eine Entscheidung zu treffen“, erklärt Nierer.

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