Bezirk Güssing: Vier Projekte stehen im Fokus

Erstellt am 14. Februar 2022 | 05:47
Lesezeit: 3 Min
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Stellen die neuen Leader-Projekte vor: Obmann-Stellvertreter Franz Kazinota, Obmann Walter Temmel, Projektmanager Oliver Stangl, Geschäftsführerin Margit Nöhrer (alle Südburgenland Plus), Bürgermeister Wolfgang Eder, Herta Walits-Guttmann und Matthias Mirth (Schmankerlwirte) sowie Werner Glösl und Norbert Postmann (Verein Zukunft Schlaining).
Foto: Südburgenland Plus
Der „Land:Raum Burgauberg“, die jüdische Vergangenheit in Schlaining, „Eing‘schmankerlt im Glas“ und der Henndorfer Hofladen in Wien: Die Region punktet mit zahlreichen Projektideen.
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Das Projektauswahlgremium von „südburgenland plus“ hat wieder vier Projekte zur Förderung durch LEADER empfohlen. „Ein Schwerpunkt bei all unseren Projekten ist der Gedanke, Kräfte zu bündeln, aktive Menschen zusammen zu bringen und zu vernetzen. Dadurch kann einfach mehr für unsere Region bewirkt werden“, ist Obmann-Stellvertreter Franz Kazinota überzeugt. Die aktuell zur Förderung empfohlenen Projekte spiegeln diesen Ansatz und die Vielfalt wider:

„Land:Raum Burgauberg“ — gemeinsam arbeiten, sich vernetzen, voneinander profitieren – das sind die Ziele, die im Co-Working-Space der Gemeinde Burgauberg-Neudauberg umgesetzt werden sollen. In einem Umfeld, das für Homeworking gleichermaßen geeignet ist wie für junge Unternehmen, das Kinderbetreuung und Einkaufsmöglichkeiten in direkter Nähe bietet.

Eing’schmankerlt im Glas — die südburgenländischen Schmankerlwirte setzen nicht nur auf regionale Qualität in ihren Betrieben, sie wollen zukünftig allen Genießern, ob Urlaubsgäste oder Einheimische, südburgenländische Spezialitäten im Glas, als Halbfertig- oder Fertiggerichte, anbieten. Es wird getestet, probiert und produziert, um acht Gerichte im Glas – von der Suppe bis zur Nachspeise – zu entwickeln.

Henndorfer Hofladen in Wien — 19 Produzenten aus dem Südburgenland eröffnen sich neue Absatzmöglichkeiten in Wien und Linz. Durch den Aufbau einer professionellen Liefer- und Vertriebsstruktur erhalten auch kleine Erzeuger die Chance, weiter entfernte Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Neue Märkte erfordern auch neue Produkte, daher wird auch an der Ausweitung der Produktpalette gearbeitet.

Jüdische Vergangenheit – regionale Zukunft —Bis 1938 hatte Stadtschlaining eine aktive jüdische Gemeinde. Um die Bedeutung dieser „versunkenen Geschichte“ digital aufzubereiten und auf einer Plattform einem breiten Interessentenkreis zur Verfügung zu stellen, begibt sich dieses Projekt auf aktive Spurensuche zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Bevölkerung.

Die aktuelle LEADER-Periode neigt sich dem Ende zu und das LEADER-Management arbeite bereits auf Hochtouren an der Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie für die kommende Periode. „Diese Entwicklungsstrategie ist eine Voraussetzung, um wieder als LEADER-Region anerkannt zu werden. Die Gelder fließen nicht automatisch in eine Region“, erklärt Südburgenland plus Geschäftsführerin Margit Nöhrer.

Im Rahmen einer Online-Umfrage hat die Bevölkerung die Möglichkeit, Anregungen und Ideen einzubringen. Mehr Infos und die Umfrage finden Sie unter www.suedburgenlandplus.at/umfrage.

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