Güssing

Erstellt am 31. Januar 2019, 04:54

von Dorothea Müllner-Frühwirth

Rund um den Ujlaky-Turm. Frischen Wind in die alten Mauern der Burg brachten die Projekte und innovativen Konzepte der Studenten.

Bei Wein und Salzstangerln plauderten die Besucher noch bis Mitternacht mit den Studenten über ihre innovativen Ideen.  |  Sasdi

Der Ujlaky Turm bildete das Zentrum der Recherchen der Studierenden der Fachhochschule Joanneum Graz. Nun präsentierten sie, unterstützt von ihrem Betreuer Alfred Bramberger und den Initiatoren Irene Berto, Benjamin Sasdi und Michael Hammer, vor 150 interessierten Güssingern ihre Ergebnisse. Die Sicherung der historischen Substanz und die bereits vorhandene Nutzung hatten dabei oberste Priorität.

So wird die Burg bereits für kulturelle Veranstaltungen, kulinarische Events und Hochzeiten genutzt. Davon ausgehend zeigten Einzelprojekte Ideen für zum Beispiel kleine, kubische Hotelzimmer, die wie Geister um den Ujlaky Turm schweben, eine Herberge für Pilger oder eine skulpturale Bühne. Dabei soll sich das Neue deutlich vom Alten abheben, jedoch muss der Ruinencharakter der Burg aufrecht erhalten werden. Ob einige der Projekte realisiert werden, ist noch offen. Stiftungsadministrator Gilbert Lang zeigt sich von den Ideen der Studenten begeistert, weist aber auch auf den Stiftungszweck hin, der lediglich zum Erhalt der Burg, des Klosters und der Batthyany-Gruft festgelegt ist.

„Einige Gästebetten oder eine `Honey-Moon-Suite´ auf der Traumhochzeitsburg Güssing, wie in den Projekten angedacht, das würde mir schon gefallen. Ideen haben Flügel, schauen wir mal, was die Zukunft für Burg und Kloster Güssing noch bringt.“