Quo vadis Uhudler 2017?

Erstellt am 17. November 2016 | 05:47
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Experten. Gerhard Pongracz, Nicole Wild, Verena Klöckl, Verena Dunst, Werner Unger, Cornelia Krajasits und Matthias Mirth.
Foto: BVZ, zVg
Unter dem Titel „Uhudler 2017“ wurde im Weinmuseum Moschendorf über die weitere Zukunft des südburgenländischen Kultgetränks diskutiert.
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Während sich die Gespräche zum Uhudler noch vor wenigen Monaten um Auspflanzungsverbote und drohende Rodungsbescheide drehten, war die Veranstaltung im Weinmuseum von Aufbruchsstimmung gekennzeichnet.

„Nutzung des großen Potenzials für die Vermarktung der gesamten Region“

„Aus einem verbotenen Trunk wurde ein Kultgetränk, aus Saft wurde Wein, statt Strafzahlungen für verbotenen Ausbau gibt es Entschädigungen für Frostschäden, und statt illegalem Verkauf gibt es nun offizielle Unterstützung durch das Weinmarketing“, zeigt sich Landesrätin Verena Dunst stolz. Diskutiert wurde auch über die rechtlichen Möglichkeiten für einen zielgerichteten Ausbau der Anbaufläche.

Bezirkshauptfrau Nicole Wild und Weinexpertin Verena Klöckl erläuterten im Beisein von zahlreichen Winzern die rechtlichen Bestimmungen für Neu- und Wiederbepflanzung und die weitreichenden Möglichkeiten einer Unterstützung durch öffentliche Mittel. Geht man von den Erfahrungen des heurigen Jahres aus, dann sollte einer deutlichen Ausweitung des Pflanzgebietes 2017 nichts im Wege stehen. Von ganz besonderer Bedeutung ist allerdings die Einhaltung der Fristen und Rahmenbedingungen.

Ebenfalls anwesend waren Vertreter des neu gegründeten Vereins „Uhudler Land“. „Ziel des Vereins ist die Nutzung des großen Potenzials des Uhudlers für die Vermarktung der gesamten Region“, führte Projektleiterin Cornelia Krajasits aus.

Dabei geht es nicht nur um den Tourismus an sich, sondern generell um die Vernetzung aller Aktivitäten, die schon durchgeführt werden oder derzeit in Planung sind. Dazu zählt auch die Initiative zur besseren touristischen Nutzung der Kellerstöckl.

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