Klimaschutz für Wohnbau in Stegersbach. Mit einem fortschrittlichen Projekt in der Meierhofgasse sorgt die OSG nicht nur für neue Wohnungen, sondern trägt auch dem Klimaschutz Rechnung.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:15)
Fassadenbegrünung. Der „Grüne Vorhang“, also eine Fassadenbegrünung sowie eine großzügige Beschattung der Feiräume durch schattenspendende Bäume sind Teil der Strategie und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Wohnbau.
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Die OSG möchte den Wohnbau „Grüner“ machen und hat sich Strategien und Maßnahmen überlegt, um Klimaschutzmaßnahmen in ihre Projekte zu integrieren. So auch bei dem neuesten Vorhaben in der Meierhofgasse.

Nach den Entwürfen des Planungsbüros „Peischl & Partner“ sollen drei Wohnhäuser mit insgesamt 28 Wohnungen entstehen. Dabei wird besonders auf eine klimasensible Planung geachtet. Im Gespräch ist ein „Grüner Vorhang“ - eine Fassadenbegrünung, sowie eine großzügige Beschattung der Außenanlage mit Bäumen. Seit Anfang 2020 werden bereits alle Neubauten, das sind zirka 600 Wohnungen und Reihenhäuser jährlich, mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Zusätzlich gibt es auch bei bereits bestehenden Wohnhäusern energieeffiziente Umrüstungen auf Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen.

„Das Grundstück ist derzeit durch die besondere Grünlage gekennzeichnet und diesen Charakter wollen wir mit der neuen Wohnanlage nachempfinden.“ OSG-Obmann Alfred Kollar

„Durch die Fertigstellung unserer Wohnanlage Kastellstraße-Meierhofgasse und die weiterhin große Nachfrage nach Wohnungen haben wir uns entschlossen, das neue Projekt in der Meierhofgasse zu starten“, erklärt OSG-Chef Alfred Kollar die Ansatzpunkte.

„Das Grundstück ist derzeit durch die besondere Grünlage gekennzeichnet und diesen Charakter wollen wir mit der neuen Wohnanlage nachempfinden. Es ist daher besonderer Wert auf einen großen, begrünten Außenanlagenbereich gelegt worden und auch die Fassaden werden zum Teil begrünt. Das wird sich in Zeiten der zunehmenden Temperaturen und Erwärmungen auf das Wohnklima mit Sicherheit positiv auswirken“, so Kollar.

Der erste Bauabschnitt mit acht Wohnungen wird noch im Herbst zur Bauverhandlung eingereicht, zu Beginn des nächsten Jahres wird mit den Arbeiten begonnen. Dadurch, dass in der Folge weiter zwei Häuser entstehen sollen, wird das Investitionsvolumen in Summe bei 3,5 bis 4 Millionen Euro liegen.“ Auch Bürgermeister Heinz-Peter Krammer freut sich über das innovative Projekt: „Wir sind froh, dass der Siedlungsbau in Stegersbach weiter geht. Es ist ein tolles Projekt in Erweiterung der Kastellstraße, das optimal dazu passt. Es wird ein sehr `grünes´Projekt werden mit Begrünung und Photovoltaik, das freut mich auch besonders, das ist zukunftsträchtig, dass man in diese Richtung denkt.“