Große Vorhaben am Plan in Ollersdorf

Das Jahr 2022 steht in Ollersdorf ganz im Zeichen des 700-Jahr-Jubiläums. Und darum wird auch heuer wieder kräftig in zahlreiche Projekte investiert.

Erstellt am 07. Januar 2022 | 06:31
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700-Jahr-Jubiläum. Vizebürgermeister Richard Krancz und Bürgermeister Bernd Strobl (r.).
Foto: BVZ

Rund um den Jahreswechsel hat man mit dem Budgetbeschluss zahlreiche Vorhaben auf den Weg gebracht. 2022 feiert die Marktgemeinde ihr 700-jähriges Bestehen. „Aus diesem Anlass wird es im kommenden Jahr ein entsprechendes Rahmenprogramm mit dem Festakt als Höhepunkt am 24. Juli geben“, kündigt Ortschef Bernd Strobl an.

Anlässlich des Jubiläums will man auch die Kirchturmfassade im heurigen Jahr sanieren. „Der Beschluss, dass dessen Erhaltung Gemeindeangelegenheit ist, jährt sich heuer nämlich zum 90. Mal“, erklärt Strobl. Weiters investiert Ollersdorf 400.000 Euro in den Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges sowie den Ausbau des Radwegnetzes. „Das Teilstück vom jetzigen Ende am Beginn des Promenadenweges bis zur Wallfahrtskirche sowie die Weiterführung Richtung Stegersbach werden ausgekoffert, geschottert und asphaltiert. Somit ist Ollersdorf von der Hottergrenze Litzelsdorf bis zur Hottergrenze Stegersbach durchgehend per Radweg passierbar“, berichtet der Ortschef stolz. Ebenfalls am Programm stehen Gehsteigsanierungen, der Ausbau der Digitalisierung, und die Schaffung von neuem Wohnraum. Ein ganz besonderes Projekt ist die Errichtung einer Aussichtsplattform am höchsten Punkt der Gemeinde beim Wasserhochbehälter der Wassergenossenschaft Bergen, von der aus man einen 360-Grad-Rundumblick über die umliegende Landschaft genießen kann. Zudem werden der Öko-Energie-Park und ein fünftes Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojekt fertiggestellt. Trotz der zahlreichen Vorhaben will man heuer auch 180.000 Euro an Schulden abbauen. „Das zeigt, dass der fortschrittliche, nachhaltige und richtungsweisende Weg der Gemeindeführung von Erfolg gekrönt ist. Außerdem ist es nicht nötig, die Gebühren anzupassen, sondern diese auf dem Niveau der Vorjahre zu halten“, so Strobl. Gelungen ist es heuer auch, die Vereinsförderungen zu erhöhen, den Heizkostenzuschuss von 95 auf 105 Euro aufzustocken und das gesamte Förderwesen (Jugend- und Seniorentaxi, Semesterticket für Studenten, Zuschuss zum Fahrsicherheitstraining, das Familienpaket, die Alternativenergieförderung und die Betriebsförderung für Lehrlinge) aufrecht zu erhalten“, erklärt Vizebürgermeister Richard Krancz.