Neuer Schulalltag als „Bereicherung“. Der „neue Schulalltag“ als soziale, emotionale und kognitive Bereicherung.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. Mai 2020 (06:10)
BVZ

Die Coronakrise brachte auch in der iMS Jennersdorf einiges durcheinander. Aber, laut Direktor Hannes Thomas habe schnelles Handeln, die einmalige Infrastruktur und die Vorreiterrolle der iPadschule Jennersdorf die Umstellung auf das Lernen daheim möglich gemacht. „Von einer Minute auf die andere bekam die Ausstattung nahezu all unserer Schüler und aller Lehrer mit iPads und Office 365 eine völlig neue Wertigkeit“, sagt der Direktor. Binnen kürzester Zeit sei der coronabedingte Schulalltag zur „neuen Normalität“ geworden. Arbeits- und Wochenpläne wurden von den Lehrern mittels verschiedenster Online-Kanäle zu Verfügung gestellt und diese von den Kindern per iPad, Computer oder auch teils analog bearbeitet und zurückübermittelt.

„Viele wuchsen im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinaus, erledigten die gestellten Aufgaben mit unschätzbarer Kreativität, unglaublich viel Engagement, Genauigkeit, aber auch enormer Flexibilität. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass es einige Kinder gab, die eine derart ordentliche und fleißige Arbeitshaltung an den Tag legten, die man bis dato von ihnen nicht gewohnt war“, schmunzelt Thomas. Dass die Bewältigung dieser „Krise“ durch die iMS Jennersdorf, ihrer Schüler, aber auch deren Eltern weit mehr als zufriedenstellend und sicher nicht als „verlorene Zeit“ deklariert werden könne, zeigen die vielen Rückmeldungen und das konstruktive Feedback von Seiten der Kinder und Eltern.

Kinder hatten gute und schlechte Tage

„Für die Kinder gab es sowohl gute, als auch schlechte Tage, dennoch bestätigte der Großteil, dass es ihnen beim Lernen in den eigenen vier Wänden gut gehe und dass sie sich an die neue Situation gewöhnt hätten. Für viele von ihnen wäre eine Fortführung des Unterrichts bis zum Schulschluss auch keine unüberwindbare Hürde mehr gewesen“, erklärt der Direktor.

Die Lehrer konnten auch eine soziale und emotionale Seite an den Schülern kennenlernen, die sie wirklich staunen ließ. „Unglaublich viele bedankten sich bei ihren Lehrern für ihre Hilfe, die Rückmeldungen und die gemeinsame Wegweisung durch diese Zeit. Auch ihren Eltern sprachen sie Dankesworte aus“, so Thomas abschließend.