Bedenklich

Erstellt am 22. September 2022 | 05:59
Lesezeit: 2 Min
über die Gastronomie in der Stadt Güssing

Nachdem sich Harald Schmirl mit Ende Oktober als Burgwirt verabschiedet, hat auch Kerstin Penz-Katschner ihr Lokal „Rina‘s“ für immer geschlossen.

Das Aus vom „Rina‘s“ hatte keine wirtschaftlichen Gründe. Der Traum vom eigenen Lokal, das äußerst gut besucht war, ist für die Inhaberin an der Suche nach Personal gescheitert.

Sie kann nicht mehr 100 Stunden pro Woche arbeiten und täglich die Arbeit von drei Personen machen, wird die Lokalbetreiberin in ihrer Aussage deutlich.

Tatsächlich beschäftig der Personalmangel derzeit alle Branchen (Stichwort: Arbeiten am Wochenende, Work-Life-Balance).

Die Auswirkungen des Wirtshaussterbens in Güssing sind aber umso drastischer. Die Gastroszene entwickelt sich dort zur Rarität.

Einziger Unterschied zum Wirtshaussterben in kleinen Orten: Güssing hat Arbeitsplätze und mehr Frequenz. Ein Umstand, der sich bei schrumpfendem Gastroangebot weniger positiv auf das Image der Stadt auswirkt.