Die Burg braucht eine Marke. Michael Pekovics über die Pläne für die Güssinger „Hochzeitsburg“.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 18. Januar 2017 (08:34)

Die Burg Güssing thront wie ein Wahrzeichen über der Bezirkshauptstadt. Aus dem touristischen Kleinod der Stadt soll nun mehr Kapital geschlagen werden – der Anfang wurde im Vorjahr mit einem Besucherplus von 40 Prozent bereits gemacht. Das ist den Verantwortlichen aber noch nicht genug. Die Burg soll familienfreundlicher werde, außerdem ist geplant, das Hochzeitssegment noch stärker auszubauen.

Schließlich sind die Hochzeitsgäste von Heute die potenziellen Besucher von Morgen. Dazu braucht es aber jede Menge Adaptierungsmaßnahmen und die Kosten dafür muss wohl in erster Linie das Land tragen. Deshalb werden gerade kreative und natürlich billigere Möglichkeiten gesucht, wie die Burg nachhaltig verschönert werden kann. Im Grund geht es aber vor allem darum, der Burg eine eigene „Marke“ zu verleihen und diese auszubauen.

Mit dem Titel „Hochzeitsburg“ wurden bereits erste Schritte in diese Richtung übernommen, setzt man zusätzlich auch noch auf das Thema „Familien“, so ist die erste Positionierung geschafft. Und dann geht es darum, diese Marke auch entsprechend zu bewerben, also zu verkaufen.