Ausruhen ist keine Option. Über die steigenden Tourismuszahlen im Bezirk Güssing

Von Carina Fenz. Erstellt am 02. Oktober 2019 (03:17)

Der Tourismus im Burgenland ist wieder im Aufwind. Davon profitiert auch die Region Güssing, die von Jänner bis August mit einem Plus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr die zweithöchsten Nächtigungen im ganzen Burgenland verzeichnen konnte.

Mit der Therme Stegersbach und den umliegenden Hotels hat man einen Fixstarter in Sachen Auslastung, aber die restlichen Orte haben in den vergangenen Jahren wenig auf sich aufmerksam gemacht. Das Angebot mit Genussregionen, dem Thema Wein und Wander- und Radrouten war zwar da, aber erst mit den renovierten Kellerstöckl-Appartements, die von den Gästen sehr gut angenommen und stark nachgefragt werden, hat die Region einen richtigen und vor allem wichtigen Schub bekommen, allen voran das Pinkatal.

Mit der Ankunft von mehr Gästen hat die Region bewiesen, die „touristischen Hausaufgaben“ gemacht zu haben und zeigt sich auch bereit, Gäste weiter zu begeistern und neue Gäste zu gewinnen. Für die Touristiker sind die aktuellen Zahlen, wie Balsam für die Seele, aber der Fokus muss nach wie vor nach vorne gerichtet sein. Denn nur wer seine Angebote immer verbessert, kann auch an Attraktivität gewinnen und davon gibt es im Bezirk genug zu entdecken.