Die Kostenfrage bleibt spannend

Über den Neubau der Volksschule Güssing.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 19. November 2020 | 02:04

Güssing bekommt endlich eine neue Volksschule. Die Stadt will zehn Millionen Euro in die „Schule der Zukunft“ investieren. Auch die Allgemeine Sonderschule und die Zentralmusikschule soll in das Gebäude eingegliedert werden. Der Baustart soll im Jahr 2022 sein, die Fertigstellung ist für 2023 geplant. Zuvor aber, startet man einen Architektenwettbewerb, um die beste Lösung für Schüler und Lehrer zu finden, kündigt Bürgermeister Vinzenz Knor (SPÖ) an.

Auch auf einen Standort hat man sich bereits geeinigt, das neue Schulzentrum soll zwischen Mittelschule und Gymnasium liegen. Der Wettbewerb soll bis Feber 2021 abgeschlossen sein. Auch Vizebürgermeister Alois Mondschein (ÖVP), der sich in vielen Belangen politische Duelle mit Stadtchef Knor liefert, zeigt sich vom Projekt begeistert, hat doch die ÖVP einen solchen Architektenwettbewerb bereits auch für den viel diskutierten Rathausumbau eingesetzt.

Bis zum Baustart ist es aber trotzdem noch ein langer Weg, denn Bauprojekte in dieser Dimension sorgen meistens noch für unvorhergesehene Überraschungen. Stichwort: Kostenexplosion! Spätestens dann ist der nächste politische Wirbel bereits wieder vorprogrammiert.