Die Letzten sind jetzt die Ersten. über die Impf-Spitzenreiter Kleinmürbisch und Großmürbisch und die Gründe dafür

Von Carina Fenz. Erstellt am 15. Juli 2021 (05:57)

Dass die Burgenländerinnen und Burgenländer in Sachen Corona sehr impfwillig sind, zeigen die Statistiken schon seit geraumer Zeit. Nicht umsonst ist man bundesweit auch weiterhin Spitzenreiter. Zu Wochenbeginn hat man dann auch noch als erstes Bundesland die 50-Prozent-Marke bei den Vollimmunisierungen geknackt. 55 Prozent der impfbaren Bevölkerung sind vollimmunisiert, das sind 50,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Ganz besonders stechen aber die beiden Ortschaften Kleinmürbisch und Großmürbisch aus der Statistik heraus.

Hier liegt man mit 75 Prozent beziehungsweise 76 Prozent auch österreichweit ganz vorne. Die Frage, warum das so ist? — ist in diesem Fall nicht ganz so leicht zu beantworten, denn der Wurm ist, wie es so schön heißt, im Detail begraben. Je kleiner die Einwohnerzahl ist, umso größer ist freilich der Anteil der Geimpften. Und genau hier spielen die Gemeinden Großmürbisch und Kleinmürbisch auch ganz vorne mit.

Denn nur in Heugraben und Tschanigraben gibt es noch weniger Einwohner. Aber auch das Alter der Bevölkerung spielt in Sachen Corona-Impfung eine riesen Rolle und unbestritten ist in den klassischen Auspendlergemeinden der Anteil der älteren Bevölkerung um einiges höher. In diesem Fall sehr gut, wenn man mit dem letzten Platz ganz vorne dabei ist.