Es bleibt weiter spannend. Über das Projekt Sonnenresidenz, das Licht verspricht und Schatten wirft

Von Carina Fenz. Erstellt am 14. August 2019 (03:23)

Noch immer nicht im Bau, sorgt die geplante Sonnenresidenz, bei der 100 betreute Wohnungen in Eberau entstehen sollen, wieder einmal für helle Aufregung im Pinkatal.

Aktuell wird hinter vorgehaltener Hand wieder einmal gemunkelt, ob das Projekt überhaupt jemals umgesetzt wird. Nachdem erst vor wenigen Wochen bekannt wurde, dass der Raumplanungsbeirat des Landes, die Widmung für den Bau eines Supermarktes und eines Veranstaltungssaales bei der geplanten Sonnenresidenz Eberau abgelehnt hat, sorgt jetzt das eingebrachte Sanierungsverfahren über die CRV Bauträger GmbH, deren Geschäftsführer auch der Geschäftsführer der Sonnenresidenz Eberau GmbH ist, für Aufregung. Während die einen davon sprechen, dass die Gemeinde auf einen Betrüger hereingefallen ist, heißt es vom Bauherren selbst, dass die beiden Gesellschaften in keinem Zusammenhang stünden und das Projekt nicht in Gefahr sei, die Bauarbeiten sollen demnächst fortgesetzt werden.

Für das Projekt selbst wäre es schade, wenn eine Umsetzung im Sand verlaufen würde. Für die Region allerdings wäre das verheerend, denn die Chance auf 100 Wohnungen kommt im strukturschwachen Pinkatal wohl kein zweites Mal.