Frischer Wind auf der Burg. Michael Pekovics über die Chance, die Burg als Markenzeichen der Region zu etablieren.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 14. Juni 2017 (05:12)

Die Stadtgemeinde Güssing hat mit der Burg die Chance, sich ein neues Image zu verpassen. Denn auch wenn die Zeiten der „Ökostadt“ und der „Basketball-Hochburg“ (siehe Seite 65) noch nicht ganz vorbei sind, so ist es doch die Burg, die schon jetzt als weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt fungiert.

Durch die Bestellung des waschechten Güssingers Gilbert Lang zum Burgadministrator scheint jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen, um die Location wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken – sowohl in das der Touristen als auch in jenes der Bevölkerung. Dass Lang gleichzeitig auch Tourismusobmann ist, trägt seinen positiven Teil dazu bei. Wenn nämlich mehr Touristen auf die Burg kommen, bringt das der gesamten Region Wertschöpfung. Das sieht man schon jetzt, wenn an Samstagvormittagen die Gäste der nachmittäglichen Hochzeitsgesellschaften die Plätze in den Güssinger Kaffeehäusern „besetzen“.

Die Burg ist also nicht nur eine Chance für die Stadt, sondern für die ganze Region. Allerdings nur dann, wenn sie ihren Besuchern etwas mehr als nur Hochzeiten bietet. Darauf muss jetzt der Fokus der künftigen Arbeit gerichtet sein.