Gemeinden als Krisenmanager. Über den erwarteten Ansturm auf die Teststraßen und eine Lösung, die allen hilft.

Von Carina Fenz. Erstellt am 11. Februar 2021 (03:18)

„Testen, testen, testen“ lautet nach wie vor die Devise, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Mit Ende Jänner gingen im Burgenland die sieben Test- beziehungsweise Impfstraßen in Betrieb. Der Bezirk Güssing hatte von Beginn an keine eigene Teststraße, was man seitens des Landes damit begründete, dass die Testzentren so positioniert sind, dass sie aus allen Landesteilen in einer Fahrzeit von rund 30 Minuten erreichbar sind. Mit Ende des Lockdown und den damit in Kraft getretenen „Eintritttests“ für die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen ist ein regelrechter Run auf die Teststraßen entstanden.

Als Helfer in der Not sprangen dann auch ausgewählte Apotheken in die Bresche, die gegen Voranmeldung kostenlose Antigen-Schnelltests anbieten. Und auch auf Landesebene war man angesichts des Ansturms gnädig zusätzliche Teststationen zu schaffen. Die Lösung: Ollersdorf, Olbendorf und Güssing richten Teststraßen ein, was eine logistische Herausforderung ist. Neben dem organisatorischen Personal braucht es auch medizinische Kräfte. Den „Schwarzen Peter“ kann man in der Geschichte schon suchen, aber viel wichtiger ist, dass die Gemeinden wieder einmal bewiesen haben, dass sie die wahren Krisenmanager sind.