Hoffnung liegt auf der Jugend. Michael Pekovics über die ersten Anzeichen des beginnenden Gemeinderatswahlkampfes.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 10. Mai 2017 (05:54)

Nach den nächsten Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen wird in vielen Gemeindeämtern des Südburgenlandes ein frischer Wind wehen. Das hat nicht nur mit dem vielleicht bald jüngsten Bürgermeister Österreichs, Fabio Halb (20) aus Mühlgraben, zu tun. Sondern auch damit, dass in einigen Gemeinden die amtierenden Ortschefs nicht mehr antreten werden und „frisch g´fangte“ Kandidaten zur Wahl stehen.

Während die künftigen Altbürgermeister ihre Nachfolger präsentieren, gibt es in Ollersdorf bereits die ersten Anzeichen des beginnenden Wahlkampfs: ÖVP-Ortschef Bernd Strobl setzt die Gemeinderatssitzung für den Tag des SPÖ-Ortsparteitages an, die SPÖ wiederum droht damit, die Sitzung durch „entschuldigtes Fernbleiben“ platzen zu lassen. Kommunalpolitische Harmonie sieht anders aus, Vorfälle wie jener tragen eher zu einer gewissen Polarisierung innerhalb der Gemeinde bei. Die Erfahrungen aus den vergangenen Wahlen zeigen, dass die Bürger es schätzen, wenn Lokalpolitiker lokale Politik machen und sich keine Anleihen bei der Landes- oder Bundespolitik holen. Dort gibt es ohnehin schon „Nettigkeiten“ genug.