Jetzt gilt es zu überzeugen

Über die Standortsuche für den geplanten Bildungscampus im Pinkatal

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 16. Juli 2020 | 02:55
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Das geplante Bildungsprojekt im Pinkatal sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Geht es nach Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, dann soll neben der Wassererlebniswelt für fünf Gemeinden ein Bildungscampus, der eine Volksschule und eine öffentliche Mittelschule vereint, entstehen. Drei Orte, Eberau, Bildein und Moschendorf, haben sich mittlerweile für das Projekt ausgesprochen. Strem und Heiligenbrunn sind dagegen.

Allerdings nicht gegen das Projekt, sondern gegen den Standort. Die Einwände der beiden Gemeinden sind teilweise auch verständlich. Vor allem weil es Strem und Heiligenbrunn waren, die jene Idee eines gemeinsamen Bildungscampus geboren haben. Die Pläne dafür wurden bereits präsentiert, aber über den Standort war man sich nie einig, denn sowohl Strem, als auch Heiligenbrunn wollen den Neubau des Campus am liebsten in ihrer Gemeinde sehen.

Seitens des Landes hat man jetzt Geld für eine erste Grobplanung freigemacht und will zwischenzeitlich Strem und Heiligenbrunn überzeugen, doch noch ins Projekt einzusteigen. Ein wichtiger Schritt, denn für die ganze Region wäre es jammerschade, wenn der Bildungscampus am Veto von zwei Gemeinden scheitern würde.