Job beim Heer macht was her. Michael Pekovics über die Gründe für das steigende Image des Bundesheers – im Land und generell.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 11. Oktober 2017 (05:35)

Das österreichische Bundesheer ist wieder „in“ – im Burgenland vielleicht noch mehr als im Rest des Landes. Das hat zum einen natürlich etwas mit „Burgenland-Minister“ Hans Peter Doskozil und dessen verstärktem Engagement in seinem Heimatland zu tun und zum anderen damit, dass in Güssing die „modernste Kaserne Europas“ zu finden ist.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist natürlich auch, dass in unsicheren Zeiten, wo die Bedrohungen „von außen“ (Terror, Flüchtlingsströme) größer werden, das Bedürfnis nach (innerer) Sicherheit steigt.

Gerade im Bezirk Güssing gibt es aber noch einen weiteren Grund. Die Montecuccoli-Kaserne ist nämlich auch ein wesentlicher Faktor am Arbeitsmarkt geworden. Kommandant Thomas Erkinger verkündete vergangene Woche nicht ohne Stolz, dass die Kaserne das Krankenhaus als größten Arbeitgeber im Bezirk abgelöst habe.

In dieser Rechnung sind die rund 70 neuen Arbeitsplätze, für die im Rahmen eines Berufsinformationstages am 15. November die passenden Bewerber gefunden werden sollen, noch gar nicht eingerechnet. Das wird mit sich bringen, dass das Bundesheer im südlichen Burgenland niemals „out“ sein wird.