Jobgarantie für 330 Mitarbeiter. Michael Pekovics über die Zukunft der burgenländischen Spitäler.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:08)

Die fünf burgenländischen Spitäler werden auf lange Sicht erhalten bleiben, auch wenn sie sich verändern werden (müssen). Landesrat Norbert Darabos gab in einer Pressekonferenz in Güssing bekannt, dass sich die Häuser in Oberwart und Eisenstadt in Zukunft stärker auf die „gesamtmedizinische Versorgung rund um die Uhr“ fokussieren werden, Güssing soll so wie Kittsee und Oberpullendorf zu einem „hoch spezialisierten Leistungszentrum“ aufgerüstet werden.

Dieser Trend ist schon seit Jahren auf allen Ebenen unverkennbar, sei es in der Verwaltung oder im Gesundheitsbereich. Angesichts dieser zunehmenden Spezialisierung ist zwar zu befürchten, dass es an manchen Standorten keine medizinische „Allrounder“ mehr gibt, die „alles“ können. Aber dafür können sich die jeweiligen KRAGES-Standorte in ihrem Spezialgebiet einen Namen und so vielleicht auch wieder mehr Medizinern einen Umzug ins südliche Burgenland schmackhaft machen.

Insgesamt bedeutet das für die Bevölkerung zwar längere Anfahrtswege, aber dafür auch die Gewissheit, dass sich vor Ort Spezialisten um ihre Gesundheit annehmen werden.