Mehr Angebote für Gäste nötig. Michael Pekovics über die Ausweitung der Flächen, auf denen Uhudler angebaut wird.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 21. Februar 2018 (04:36)

Der Uhudler-Boom ist noch lange nicht vorbei, sondern beginnt erst so richtig. Das beweist die nach dem Vorjahr heuer abermalige Ausweitung der Anbauflächen. Gab es vor 2017 in den Bezirken Güssing und Jennersdorf insgesamt nur rund 57 Hektar, auf denen Uhudler angebaut wurde, so werden es ab dem heurigen Jahr bereits rund 90 Hektar sein – eine Steigerung von 57 Prozent in nur zwei Jahren kann sich sehen lassen.

Kein Wunder, dass Landesrätin Verena Dunst den Uhudler längst als entscheidenden Wirtschaftsfaktor für das strukturschwache Südburgenland sieht. Insofern war die Gründung des „Uhudlerlandes“ der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Sinn macht dieser touristisch allerdings nur dann, wenn auch das Angebot für die Gäste stimmt – und da gibt es gerade im Südburgenland noch jede Menge Aufholbedarf.

Neben durchgängig geöffneten Buschenschenken braucht es auch Fremdenführer, die den Besuchern der Region diese auch näher bringen. Nur die Fahne des „Uhudlerlandes“ hochzuhalten, wird zuwenig sein, der Gast von heute will konsumieren – nur hat er dazu im Südburgenland derzeit noch viel zu wenig Möglichkeiten.