Neubau ist der einfachste Weg

Über den Neubau des Bildungscampus, der viel Freude und auch Schatten bringt

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 16. September 2021 | 05:55

Mit dem Bau des neuen Schulcampus in Güssing schlägt man im Bezirksvorort bildungspolitisch einen neuen Weg ein. Jahrelang hat man sich nicht entscheiden können, ob man das bestehende Gebäude saniert oder doch den Neubau anstrebt. Mit der Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs hat man sich letztendlich für Zweiteres entschieden. Mit der Vergabe der Generalplanung in der vergangenen Gemeinderatssitzung hat man jetzt auch die Segel für den künftigen Bildungscampus gesetzt.

Bereits im kommenden Sommer soll der Neubau, in dem Volks-, Sonder- und Musikschule untergebracht werden, starten. Ende 2023 beziehungsweise Anfang 2024 soll die Schule dann in Betrieb gehen. Auch der Standort des neuen Bildungscampus wurde mittlerweile festgelegt. Ein Platz zwischen der Mittelschule und dem Gymnasium wurde als geeignetes Grundstück auserkoren. Alles fein also in der Burgstadt: Die Schüler und Lehrer freuen sich auf ihre neue Bildungsstätte und die Stadtpolitik hat rechtzeitig vor der nächsten Gemeinderatswahl noch ein wichtiges Projekt auf Schiene gebracht. Was allerdings jammerschade ist: Wieder wird ein Stückchen grüne Wiese verbaut, während andere Gebäude ungenützt leer stehen.