Neue Periode bringt neuen Stil

Erstellt am 06. Dezember 2017 | 04:56
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Michael Pekovics über die angehende Legislaturperiode in der Stadtgemeinde Güssing.

In knapp zwei Wochen findet die Budgetsitzung des Güssinger Gemeinderates und damit die finanzielle Weichenstellung für das kommende Jahr und teilweise auch darüber hinaus statt. Welche politischen Wege die Parteien im Gemeinderat in dieser Legislaturperiode gehen werden, zeichnet sich schon ab. Hier die SPÖ mit einer knappen absoluten Mehrheit und einem erfahrenen sowie souveränen Stadtchef Vinzenz Knor.

Da die ÖVP, die zwar ein Mandat an die FPÖ verlor, aber dank eines engagierten und motivierten Vizes Alois Mondschein viel agiler und frischer wirkt, als nach der „Schockstarre“ der Vadasz-Ära. Und dort die FPÖ, die trotz rot-blauer Koalition auf Landesebene eher in Richtung Oppositionspolitik tendiert. Die SPÖ wird mit ihrer knappen absoluten Mehrheit kaum Probleme haben, ihre Beschlüsse durchzubringen.

Dennoch zeichnet sich ein verstärkter „Wettbewerb der Ideen“ ab – einerseits aufgrund der Notwendigkeit einiger anstehender Projekte, andererseits forciert durch das fordernde Verhalten der ÖVP mit ihren teilweise kreativen Forderungen. Das kann der Stadt insgesamt nur guttun, auch wenn Konflikte vorprogrammiert sind.