Ob das kein Eigentor war?. Carina Fenz über den Plan von Alois Mondschein den Rathaus-Umbau in Güssing neu aufzurollen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 10. Oktober 2018 (03:05)

Das Thema Rathaus Umbau ist in Güssing nach wie vor nicht vom Tisch. Die Umbaupläne wurden zwar mit den Stimmen der SPÖ bereits beschlossen, aber Vizebürgermeister Alois Mondschein (ÖVP) lässt in der Causa nicht locker. Bereits im Frühjahr wollte er beim Punkt „Rathaus Umbau und Sanierung“ mit dem Auszug aus dem Gemeinderat „ein Zeichen“ setzen. Damals forderte er ein Miteinander von der SPÖ, die der ÖVP im Gegenzug „Arbeitsverweigerung“ vorwarf.

Jetzt, ein halbes Jahr später, versucht Mondschein mit seinem „Plan B“ für den geplanten Rathaus-Umbau, neuerlich einen Vorstoß. Per Gemeinderatsbeschluss will er die Aufhebung der beschlossenen Umbaupläne bewirken und einen Architektenwettbewerb ausschreiben. Grundsätzlich eine gute demokratische Entscheidung mehreren Architekten die Möglichkeit zu geben, das beste Rathaus für Güssing zu entwerfen. Die Vorgehensweise von Mondschein, diesen Plan, nicht zuerst dem Gemeinderat zu verkünden, sondern den Bürgern, ist kein kluger Schachzug gewesen. Den damit ist das Klima zwischen den beiden Parteien wieder vergiftet und Streit wird von den Wählern gar nicht gern gesehen.