Ohne Geld kein „Leuchtturm“. Michael Pekovics über die Zukunft der Burg Güssing als „Leuchtturm“ der Region.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 18. April 2018 (04:55)

Lange Jahre führte die Burg Güssing neben den Burgen in Stadtschlaining und Lockenhaus ein touristisches Schattendasein. Umso überraschender die Tatsache, dass die älteste Burganlage des Landes dennoch jährlich rund 30.000 Besucher zählt und damit in derselben Liga wie die anderen beiden Burgen spielt.

Dass die Besuchertendenz steigend ist, versteht sich angesichts des großen Engagements des neuen „Burgherrn“ Gilbert Lang quasi von selbst. So wie seine Kollegen, will auch Lang künftig verstärkt Tagestouristen auf die Burg holen – mit dem Kombiticket wurde ein erster Schritt getan, auf den mit dem Güssinger Burgshop auch gleich der zweite folgt. Und mit der Ankündigung von Landesrätin Verena Dunst, die Burg künftig als „Zentrale“ des Uhudlerlands positionieren zu wollen, scheint auch der Weg in die Zukunft geebnet.

Dennoch hat gerade Güssing großen Investitionsbedarf, bisher war das Land eher zurückhaltend. Wird jetzt aber die Arbeit von Lang und seinem Team auch entsprechend finanziell unterstützt, steht der Entwicklung der Burg zum „Leuchtturm der Region“ nichts im Wege – optisch ist sie das ja ohnehin schon längst.