Ortschefs müssen sich einigen

Über das Projekt Bildungscampus im Pinka- und Unteren Stremtal.

Erstellt am 04. März 2020 | 05:16
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) mischt mit seiner Idee, einen Bildungscampus, der Volks- und Hauptschule vereinen soll, das „türkis-schwarze“ Pinka- und Unteren Stremtal ordentlich auf. Die Pläne der Gemeinden Strem und Heiligenbrunn, zwei Kindergärten und zwei Volksschulen unter einem Dach zu vereinen, müssen demnach neu beurteilt werden.

Das Land sagt nämlich zusätzliche finanzielle Mittel zu, wenn sich die vier Gemeinden Eberau, Strem, Heiligenbrunn und Moschendorf auf einen gemeinsamen Standort für den Bildungscampus einigen können. Grundsätzlich eine gute Idee, denn ein modernes Bildungsangebot würde eine strukturschwache Region deutlich stärken. Für die Ortschefs beginnen jetzt spannende Wochen, denn wenn sich die Bürgermeister nicht einigen, dann wäre auch die zugesagte finanzielle Hilfe vom Land obsolet und auf genau die sind die Gemeinden angewiesen. Damit setzt Doskozil die „türkis-schwarzen“ Bürgermeister ordentlich unter Druck, denn sollte die Standortfrage nicht geklärt werden, dann sind es die Bürgermeister, die von der Bevölkerung dafür verantwortlich gemacht werden und genau die sind es auch, die sich in zwei Jahren der Wiederwahl stellen müssen.