„Seuchensaison“ für die Gunners

Erstellt am 04. April 2018 | 00:08
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Michael Pekovics über die Saison der Oberwart Gunners.

Die Früchte hängen in dieser Saison für die Oberwart Gunners einfach zu hoch. Sechs Spiele vor dem Ende der laufenden Basketball-Meisterschaft ist es für eine endgültige Bilanz zwar noch zu früh, in guter Erinnerung wird diese Spielzeit den Oberwart Gunners aber sicher nicht bleiben.

Das erklärte Saisonziel, die Play offs, wird in den verbleibenden sechs Runden nur schwer zu erreichen sein. Die Gründe sind vielfältig: Angefangen von der Trainer- über die Legionärsauswahl bis hin zu verletzungsbedingten Rückschlägen reicht die Palette – eine „Seuchensaison“ wie sie im Buche steht.

Dennoch sollten die Gunners das Positive aus dieser Spielzeit mitnehmen: Die jungen Spieler – der Altersdurchschnitt liegt gerade einmal bei 19,7 Jahren – haben viel Verantwortung bekommen und diese zum Großteil auch genutzt. Ihre Entwicklung ist ein Versprechen für die Zukunft, das Nicht-Erreichen der Play offs angesichts des Saisonverlaufs kein Beinbruch.

Auch nicht für die Fans, denen neben Siegen vor allem eines wichtig ist: Dass die Mannschaft kämpft und die Gunners-Tungenden an den Tag legt – wie in den ersten beiden Spielen unter Headcoach Horst Leitner und Assistant Jason Johnson. Dann sollten in den kommenden Jahren auch wieder reife Früchte geerntet werden können.