Spital: Standort ist gesichert. Carina Fenz über die neuen Pläne der KRAGES mit dem Krankenhaus Güssing

Von Carina Fenz. Erstellt am 18. Dezember 2019 (03:32)

Das Krankenhaus Güssing bekommt die erste Abteilung für Akut-Geriatrie und Remobilisation des Burgenlandes. Zunächst wird mit 15 Betten gestartet. In weiterer Folge wird auf 24 Betten aufgestockt. Damit soll Patienten nach einer medizinischen Behandlung, ein schnelleres Zurückkehren in ihr gewohntes Umfeld ermöglicht werden.

Die KRAGES investiert in den Ausbau des Standortes knapp 2,5 Millionen Euro, eine Stange Geld für das ländlichste Krankenhaus des Landes. Während die einen über die neue Abteilung jubeln, heißt es von den anderen, dass damit ein weiterer Teil der medizinischen Kompetenz verloren gehe, weil sich der Fokus auf therapeutische Maßnahmen verlagern könnte.

Die KRAGES beruhigt, die Basisversorgung für die Bevölkerung bleibe aufrecht, das neue Projekt im Krankenhaus Güssing entspreche der Strategie des „Masterplans Burgenlands Spitäler“, die eine optimale Leistungsabstimmung zwischen Leitspitälern und Standardspitälern, wie es auch das Güssinger Krankenhaus ist, im Burgenland vorsieht. Gesamt betrachtet, ist die neue Abteilung aber vor allem ein Gewinn für die ganze Region, denn damit wird der Standort auch langfristig abgesichert werden.