Tatort Güterweg

Erstellt am 10. März 2022 | 05:49
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über eine „Schande“, die harte Diskussionen schürt.

Wie viele Weckrufe, wie viele verärgerte Einwohner, wie viele Berichte braucht es, um die Dringlichkeit einer Straßensanierung in einer Gemeinde mit Nachdruck zu unterstreichen?

Der Güterweg Brunnergraben zwischen Rehgraben und Gamischdorf ist in einem derart desolaten Zustand, dass die Aussage eines Gerersdorfers keine Übertreibung ist, bei Gegenverkehr anhalten zu müssen, um wegen des fehlenden Bankettes nicht im Graben oder im Acker zu landen.

Natürlich stehen einer Gemeinde nicht unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, aber die Sanierung eines zwei Kilometer langen Straßenstücks, welche sich drei Gemeinden (Gerersdorf-Sulz, Rauchwart, St. Michael) teilen, – plus Landesförderungen –, sollte zu stemmen sein. Geld über die Sicherheit einer vielfrequentierten Straße zu stellen, ist bedenklich. Ebenso die Aussage: „Für die anderen richten wir nichts her.“