Totgesagte leben länger

Über das Projekt Sonnenresidenz Eberau, das endlich umgesetzt wird

Erstellt am 11. März 2021 | 03:31

Einmal ganz ehrlich: Dass das Projekt Sonnenresidenz Eberau noch einmal umgesetzt wird, hätten wohl die wenigsten geglaubt. Sechs Jahre nach dem „Spatenstich“ sind vor wenigen Wochen endlich die Bagger angerollt. Es bewegt sich was im Pinkatal und noch dazu was ganz Großes: Helmut Schaffer hat sein Versprechen wahr gemacht und errichtet in mehreren Bauabschnitten sein Mega-Projekt. Im Endausbau bis zu 180 Wohnungen, eine Apotheke, ein Ärzte- und Physiotherapie-Zentrum und lassen es die Umwidmungen zu einen Supermarkt und eine Veranstaltungshalle. Für den knapp 1000-Einwohner-Ort könnte das ein Bevölkerungswachstum im zweistelligen Prozentbereich bedeuten.

Ein Segen in der heutigen Zeit, wo vor allem das Pinkatal von der immer stärker werdenden Abwanderung betroffen ist. Einer, der immer an die Umsetzung des Projektes geglaubt hat, ist Bürgermeister Johann Weber. Seinen Optimismus in Ehren, kann sich der Ortschef jetzt zukünftig auch noch auf steigende Kommunalsteuern und Ertragsanteile freuen. Selbst, wenn es jetzt noch einmal zu einer Bauverzögerung kommt, sechs Jahre wird es wohl nicht mehr dauern, bis die ersten Bewohner in die Sonnenresidenz einziehen.