Visionen müssen Taten folgen. Carina Fenz über das längst überfällige Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Güssing

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Oktober 2018 (03:15)

Die Stadt Güssing soll mit neuen Ideen zum Leben erweckt werden. Ein Stadtentwicklungskonzept, wie es jetzt von der Gemeinde in Auftrag gegeben wurde und von Schülern der HTL, in Zusammenarbeit mit der FH Joanneum Graz entwickelt wird, war längst überfällig.

Leere Schaufenster wohin man blickt und seelige Ruhe — ein alltäglicher Umstand in der Güssinger Innenstadt — sollen in Zukunft der Vergangenheit angehören, denn Güssing hat viel mehr zu bieten. Die Innovation in Sachen Erneuerbarer Energie, das Auftreten als Schul- und Sportstadt und die Burg sind Highlights im Bezirksvorort. Aber blickt man tiefer, dann kämpft Güssing mit einem fehlenden Verkehrsleitsystem, mangelndem gastronomischen Angebot und nicht ausreichendem Branchenmix.

Faktoren, die in der Stadtentwicklung eine große Rolle spielen. Denn erst wenn diese Indikatoren für ein gutes Leben definiert, gemessen und erfüllt sind, kann die Stadt auch durch weiteren Zuzug punkten. Die Stadtgemeinde selbst kann von dem Stadtentwicklungskonzept nur profitieren, vorausgesetzt die ausgearbeiteten Ideen werden auch tatsächlich umgesetzt, denn Visionen alleine beleben keine Stadt neu.