„Vorglühen“ lässt Gutes hoffen. Über das Comeback des gesellschaftlichen Lebens.

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Juni 2021 (03:40)

Auch wenn die Gastronomie jetzt erst seit knapp zwei Wochen wieder geöffnet hat, merkte man vor allem in den letzten Tagen das Comeback der so oft zitierten „Normalität“. Sie ist gemeinsam mit den ersten sommerlichen Temperaturen (fast) wieder da und das ist schön und gut. Und gerade weil es in den letzten Tagen oft so scheint, als wäre Corona für immer verschwunden — ein Wunschtraum oder doch die Realität? — hat man in den Bezirken so einiges zu feiern gehabt.

Da war die Eröffnung des Feuerwehrhauses in Stegersbach, die Neueröffnung des Gasthaus Hirtenfelder in Windisch Minihof — welches nach mehr als einem Jahr wieder geöffnet hat — oder das Maibaumaufstellen im selben Ort, von den Naturgartentagen und Tagen der offenen Ateliertür gar nicht zu reden. Fast überall tummelten sich unzählige Menschen, um endlich wieder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ein schönes Gefühl wieder gemeinsam zu lachen, aber auch eines, welches zwischendurch immer wieder zum Nachdenken angeregt hat. Ja, es hat sich etwas verändert nach mehr als einem halben Jahr Lockdown, aber nein, es hat den Menschen zum Glück nicht ihr Gemüt genommen und das lässt für die Zukunft nur Gutes hoffen.